Selbstheilender Beton

Selbstheilender Beton – Abdichtung neu gedacht.

Esoterikzauber oder Hightec? Rissbewehrung, Schwarze Wanne, Weiße Wanne, Bentonitabdichtungen oder Frischbeton-Verbundsysteme – zielen vor allem darauf ab, das Eindringen von Wasser und wasserlöslichen Schadstoffen über Risse im Beton zu verhindern.

Getrieben von Kostendruck, zunehmend knappen Ressourcen einerseits sowie immensen Sanierungsbedarfen anderseits, hat die Materialforschung die Entwicklung neuer, optimierter Verfahren erfolgreich vorangetrieben. Der Schlüssel: Den Beton resistenter flexibler und reaktionsfähiger zu machen - seine Selbstheilung zu stärken.

Vor allem zwei Verfahren setzen sich zunehmend auf dem Markt durch.

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Kristalline Systeme und kalksteinproduzierende Bakterien als Innovation aus der bionischen Forschung setzen neue Leistungsmaßstäbe. Sie können Risse schnell, einfach, zuverlässig und gezielt abdichten.

Beide Verfahren gibt es für Sanierung und präventiven Betonschutz. (Additiv)

Das Besondere: Sie machen sich das „schädliche“ Wasser zu nutze. Zusammen mit spezifischen Katalysatoren werden nutzbare Betonpartikel aktiviert und zusätzliches Material aufgebaut. Risse wachsen zu. Sie „vernarben“ so entlang ihres Verlaufes bis tief in den Beton hinein. Die Bewehrung wird dabei zusätzlich vor Korrosion geschützt.

Ein weiteres Plus: Die Wirkung ist reaktivierbar und langfristig. Bei Schädigung und H20- Eintritt fungiert sie als „Abdichtung nach Bedarf“, sogar Jahre nach der Verarbeitung.

Tolle Leistung: Risse bis 0,3 mm, je nach Produkt und Anwendungsbereich, sogar bis zu 0,8 mm können abgedichtet werden - nicht nur oberflächlich lokal, sondern dynamisch und tiefenwirksam Kristalline und mikrobakterielle Selbstheilungssysteme unterscheiden sich hinsichtlich ihrer spezifischen Stärken in den Einsatzfeldern und konstruktiven Anforderungen. WBA berät Sie hier gerne.

Selbstheilende Betonsysteme können gemäß den aktuellen Richtlinien des DAfStB für WU-Bauwerke oder Elementbauweise eine kostengünstige Alternative für ergänzende Membran-Abdichtungs-Systeme (z.B. Frischbetonfolien) sein.

Lassen Sie sich von WBA beraten.

Green Basilisk - Selbstheilender Beton durch Mikrobakterien

Selbstheilender Beton zur Sanierung

Die Innovation nach dem Vorbild der Natur.

Effiziente Prozesse in der Natur wurden hier an der Universität Delft gezielt für die Entwicklung moderner Hochleistungs- Materialien und Verfahren erforscht und für die Betonherstellung und Sanierung zu markreifen Produkten entwickelt.

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Basilisk ER7 – Wasserlösliches 2-Phasen-Produkt zur Risssanierung

Einsatzgebiet: vor allem horizontale Sanierungsflächen wie Beispielsweise Industrieböden, Parkgaragen, Balkone, Flüssigkeitsbehälter und mehr.

Verarbeitung: Schnelle Flächensanierung im einfachen Sprühverfahren Leistungsfähigkeit: bis 0,3 mm in ersten Auftrag bis 0,8mm (bei 3- maligem Auftrag)

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Basilisk MR 3 Mörtel

Faserverstärkter Reparaturmörtel mit aktiven Mikrobakterien

Einsatzbereich: Behandlung von lokalen Schäden & Abplatzungen

Verarbeitung: Einfaches Anmischen und Aufbringen vor Ort (wie herkömmliche Mörtelprodukte)

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Basilisk HA Betonzusatzmittel

Pulvergranulat zur präventiven Rissabdichtung bei Frischbeton und WU-Konstruktionen

Einsatzbereich: Herstellung von Ortbeton und Beton-Fertigteilen, Verfüllung von Elementwänden mit Frischbeton

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CrystalPoof – Kristalline Betonabdichtung

Beton ist ein komplexes Netzwerk aus Poren, Kapillaren und kleinen Rissen. Innerhalb dieses Netzwerkes arbeitet ein materialtypisches System zur Feuchteregulation. Osmose (die Saugwirkung des Betons), kapillares Saugen sowie Diffusionsprozesse von Wasserdampf und Gasen unter Druck können sich durch unterschiedliche Einflussfaktoren verändern und das originäre Schutzsystem des Materials destabilisieren. Die Funktions- und Leistungsfähigkeit des Materials wird beeinträchtigt, die Konstruktion wird anfällig für Schäden und Verfall.

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Kristalline Abdichtung macht sich dieses spezifische System zu nutze. Es unterstützt das Nachquellen bisher unhydratierter Zementpartikel (Aktivierung zur Selbstheilung) und baut an Fehlstellen ähnliche Materialstrukturen auf. Es koppelt an die filigran-poröse Betonstruktur an und unterstützt mit seinen kristallinen Wirkstoffen dauerhaft die anforderungsgemäßen Hydrations- und Austauschprozesse. Der Aufbau- und Abdichtungsprozess mit dem Wasser. Dies erfolgt solange, bis der H2O -Überschuss aufgebraucht ist und kann bei neu eindringendem Wasser wieder fortgesetzt werden. Es fungiert damit als atmungsaktiver Schutzmantel für Beton und Korrosion der Stahlarmierung und stärkt das „Immunsystem“ des Bauwerks.

Kristalline Betonabdichtung ist als kuratives Verfahren zur Riss- oder Flächensanierung und präventiv als Beton-Zusatzmittel für die Herstellung von Fertigteilen und Ort-Betone einsetzbar.

Das Verfahren ist inzwischen langjährig bewährt geprüft und das Betonzusatzmittel CE-Zertifiziert nach EN 934-2T9.

CrystalProof L1 Dichtschlämme

Mit kristallinen Wirkstoffen angereicherte Zementmischung zum Schichtauftrag an Oberflächen.

Einsatzbereich: nachträgliche Risssanierung bei eindringendem Wasser

CrystalProof wird als Schlämme in ca. 1-1,5 mm Stärke auf den rissigen Beton aufgetragen. Die enthaltenen Wirkstoffe

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CrystalProof Baricote Mörtel

Stark haftender kristalliner Mörtel zur Flächen- und Einzelschadenbehandlung.
Auch verwendbar als ausgleichende Spachtelmasse

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CrystalProof Waterstop Schnellzement

Kristalliner Schnellzement zur schnellen Erstabdichtung bei drückendem Wasser.

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CrystalProof Admix

CrystalProof Admix wird dem Beton als Zusatzmittel mit 2% vom Zementgewicht beigegeben. Auftretende wasserführende Risse werden sofort durch Kristallwachstum dichtgesetzt. CrystalProof Admix kann als zusätzliche Maßnahme bei WU- Beton der Nutzungsklassen A bis A**** eingesetzt werden, um Rissbildungen durch Selbstheilung zu verhindern.

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