Die Wirksamkeit von chemischen Feuchtigkeitssperrschichten

Druckinjektionssysteme

Die Wirksamkeit druckinjizierter chemischer Feuchtigkeitssperrschichten hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Einer der wichtigsten technischen Faktoren sind die sogenannten „viskosen Zinken“. Wenn eine Flüssigkeit unter Druck in ein heterogenes poröses Material, wie eine Mauerwand, injiziert wird, verteilt sie sich nicht gleichmäßig durch die Wand und drückt die Feuchtigkeit vor sich heraus. Stattdessen formt sie „Flüssigkeitszinken“, und hinterlässt dabei „Löcher“, die Feuchtigkeitsrückstände enthalten können (Abb. 7).

Viele davon verlaufen kontinuierlich, wodurch sie Wege hinterlassen, durch die immer noch Wasser aufsteigen kann. Es ist daher unwahrscheinlich, dass eine chemische injizierte Feuchtigkeitssperrschicht alleine plötzlich alle aufsteigende Feuchtigkeit unterbindet, so wie das bei einer festen Feuchtigkeitssperrschicht der Fall ist. Druckinjektionssysteme hängen auch sehr stark von guter Anwendertechnik ab, außerdem sind bis zu 96% der druckinjizierten Flüssigkeiten lediglich Leitstoffe in Form von Wasser oder Spiritus, die anschließend wieder verdunsten müssen. Systeme auf Lösungsmittelbasis sind also schnell bindend, nicht mit Wasser mischbar, und daher im Diffusionsprozess wahrscheinlich weniger wirksam, insbesondere bei sehr nassen Mauern.

batisecc C Horizontalsperre

batisecc C ist ein völlig neues, aufgrund einer modernen Technik entwickeltes Konzept zur Beseitigung aufsteigender Feuchtigkeit im Mauerwerk. Das Prinzip ist sehr einfach und benötigt keine externen Pumpen, Hochdrucksysteme oder überschüssige Flüssigkeiten in Form von Wasser- oder Spiritusleitern.

batisecc C ist eine sehr hohe Konzentration eines aktiven, wassermischbaren Bestandteils, in Cremeform, die auf intelligente Weise die bereits vorhandene Feuchtigkeit in der feuchten Wand als Verteilungshilfe ausnutzt. Dadurch wird der in Verbindung mit Druckinjektionssystemen auftretende sogenannte „Zinkeneffekt“ erheblich reduziert. batisecc C hat außerdem den Vorteil eines langsamen Bindeprozesses, der sicherstellt, dass das Diffusionspotential maximal ausgeschöpft wird.

Desweiteren ist die Ausdampfungsphase von batisecc C wichtig, während der die beträchtlichen wasserabstossenden Eigenschaften in das angrenzende Mauerwerk abgegeben werden. Das Verarbeitungsverfahren ist so einfach, dass eine unsachgemäße Verarbeitung fast ausgeschlossen ist.