Chemische Feuchtigkeitssperre

Eignung für die Behandlung

Die meisten traditionell konstruierten Mauerwände können mit batisecc C behandelt werden. Manche Wände sollten oder können nicht angemessen behandelt werden, z.B. Hohlmauerwerksverband und Granit. Bestimmte Arten von Mauerwerk, wie z.B. Lüftungssteine können auch besondere Verfahren erfordern.

Wenn eine Mauer mit einem Reinigungsmittel verunreinigt wurde, oder wenn Mauerwerk mit tensidhaltigem Sterilisiermittel behandelt wurde, können wasserabstoßend wirkende chemische Feuchtigkeitssperrschichten ungeeignet sein.

Erdstützwände können nur oberhalb der externen Bodenhöhe behandelt werden. Der darunter liegende Bereich muss zur Vermeidung von lateralem Eindringen von Feuchtigkeit angemessen vor Grundwasser geschützt sein.

Feuchtigkeitssperrende Materialien

batisecc C verursacht Wasserabstoßung. Das wasserabstoßende Material beschichtet die Poren des Mauerwerks, und verursacht bei der Bindung eine Modifikation in der Oberflächenspannung an der Trennungsfläche zwischen der Porenwand und dem Wasser.

Bei einer unbehandelten Pore beträgt der Kontaktwinkel weniger als 90° und die Oberflächenspannung an der Trennungsfläche verursacht Wasseranstieg. Nach Anwendung des wasserabstoßenden Mittels verändert sich die Oberflächenspannung an der Trennungsfläche. Der Kontaktwinkel wird größer als 90° und die resultierende Spannung verursacht einen leichten „Druck“ nach unten und verhindert so das Aufsteigen von Wasser. batisecc C blockiert keine Poren.